Donnerstag, 9. März 2017

Kapitel 138 - Im Deckenplanungsglück

Die Schlangen sind schuld. Ganz klar.

Auf Grund der niedrigen Temperaturen haben sich meine alten Wohnzimmerfenster wieder einmal als sehr durchlässig erwiesen, sodass ich gezwungen war, Abhilfe zu schaffen.

Mit Hilfe dieses Buches: 



habe ich also in kürzester Zeit zwei Schlangen gefertigt, die jetzt Kopf an Kopf die Kälte fernhalten. Von der ersten hatte ich ja schon berichtet, diese hat jetzt einen Mitstreiter bekommen.




Weitere sind schon bestellt (unser liebes Miet-Haus hat noch ein paar solcher Fenster), aber das wird noch etwas dauern. Denn: dieses Muster hat es mir so angetan, dass mich auf einmal das große Verlangen überkommen hat, eine Decke daraus zu fertigen.

Her also mit meinen Farb-Stäbchen und ein bisschen herumprobiert. Das ist das beste Spielzeug überhaupt, ich liebe es. Und viele andere im Übrigen auch, wenn man Pinterest glauben mag. Ich wollte eine bunte Decke, am liebsten mit einer Knallerfarbe, denn das Häkeln soll ja Spaß machen.




Dabei hat sich herausgestellt, dass ich zwar einen Teil der Farben schon habe und daher auf meinen Garnvorrat zurückgreifen kann, dass ich aber auch unbedingt noch ein paar neue Farben brauche (Hurra!), d.h. ich darf bei dieser Gelegenheit noch ein paar neue Farben bestellen, die ich noch nicht habe. Damit kann ich dann bei nächsten Gelegenheit noch ein wenig mehr herumspielen.

In der Zwischenzeit greife ich aber tatsächlich zu meinen Überbleibseln und beginne eine Puppendecke um das Muster auszuprobieren.


Es geht flott von der Hand und ich liebe diese verschränkten Reihen. Mit einer 3.5mm Nadel wird es allerdings recht fest. Die habe ich für die Schlangen verwendet, die allerdings auch fest sein sollten.
Hier also ein Versuch mit einer 4mm Nadel. Immer noch recht fest.

Nun bin ich ja ein großer Freund von Decken, die ich insgeheim Betondecken nenne. Also Überwürfen, die einmal um den Körper geschlungen, die Welt und alles Böse darin wie ein Zaubermantel abhalten, d.h. fest ist eigentlich gar nicht so übel. Hier allerdings wird es doch ein wenig teppichartig. Also merke: wenn ich die Decke im Großformat probiere, dann werde ich eine 4,5mm oder gar 5mm Nadel benützen.

Des Gleichen fällt mir auf, dass hier die Farben, die noch bei der Schlange ganz angenehm im Wechsel miteinander standen, doch arg plötzlich wechseln, wenn es sich um mehr als zwei Farben handelt. Ganz so flott hatte ich das nicht gedacht. Also doch vielleicht lieber drei Reihen? Das wäre zwar in der Durchführung ein bisschen schwieriger, denn die Reihen enden auf eine unterschiedliche Weise, damit die Ränder glatt und gerade bleiben, aber ich denke, es sieht besser aus.

Das hätte dann aber den Vorteil, dass die Enden auf beiden Seiten eingewebt werden können, also die Betonhaftigkeit auf zwei Seiten verteilt werden kann.

Dann habe ich plötzlich gemerkt, dass mein Muster der Granny Stripes Decke furchtbar ähnelt. Aber bei näherem Hinsehen handelt es sich bei dieser Decke doch um eine recht löchrige Angelegenheit. Also nichts für meine benötigte Betondecke. Obwohl das Ineinandergreifen der Streifen recht hübsch anzusehen ist. Außerdem ist es mit Stäbchen doch immer ein flottes Vorankommen. Macht nichts. So kann ich weiter an meiner Decke herumüberlegen.

Haaach, ich liebe dieses Herumbosseln. Und Decken kann man nie genug haben. Der nächste Sommer kommt bestimmt, und da werden ja wieder Decken gebraucht. Für Zelte vor allem:






Kommentare:

  1. du könntest natürlich auch granny squares mit dem Muster stricken - das könnte ziemlich witzig aussehen!

    LG
    Connie

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